Önosophische Stimmen ...

Der Weinstock trägt drei Trauben – die erste bringt die Wolllust, die zweite den Rausch, die dritte das Verbrechen.

Epiktet
 

Der Verlauf des Abends ...

... wird immer individuell mit Ihnen abgestimmt.

Die Grund-Idee ist ganz einfach: es wird abwechselnd über Weine und Philosophie gesprochen.

Zurück geht die Idee auf die alten Griechen. Sie haben das Symposion erfunden, das „Gastmahl“, an dem neben dem Weingenuss Fragen der Philosophie erörtert wurden. Die Teilnehmer machten es sich auf ihren Liegen bequem, der Mundschenk hatte dafür zu sorgen, dass die Becher stets gefüllt wurden, - und erst spät, wenn scheinbar alles zu Bedenkende bedacht war und vor allem bevor die Teilnehmer allzu müde wurden, kamen die Tänzer und Tänzerinnen. Sinnenfreude und „Liebe zur Weisheit“ (griechisch = „Philosophie“) gehören zusammen und beflügeln sich gegenseitig.

Der Philosophische Weinabend verbindet die atmosphärische Heiterkeit eines „Gastmahls“ mit den Vorzügen einer gepflegten Weinprobe. Man kommt gemeinsam ins Gespräch, über die präsentierten Weine, über die philosophischen Überlegungen, und öffnet sich den neuen Gedanken und den neuen Weinen.

Wie der Abend genau verläuft, ist abhängig von vielerlei Faktoren: wie viele Gäste werden erwartet; wie viel Zeit werden wir uns nehmen; werden zwischendurch Häppchen gereicht oder wird ein ganzes Menü serviert, kommen wir in einem Ladenlokal zusammen oder in einem Bierzelt ... usw.

Ein ganz klassischer Verlauf kann in Anlehnung an eine klassische Weinprobe z.B. so aussehen: Sie laden 15-20 Gäste ein, begrüßen mit einem schönen Perlwein, dann führe ich kurz in das Thema ein. Darauf werden 2-4 Weine vorgestellt und gemeinsam besprochen. Im Anschluss kommt der erste philosophische Part. Dann wieder 2-4 Weine, dann wieder Philosophie. Optimal sind vier philosophische Teile.

Schön ist es, wenn zum Abschluss die geöffneten und bereits vorgestellten Weine noch einmal nachprobiert werden können, und man dann über die erlebten Weine und die philosophischen Kostproben ins Gespräch kommt.

Die Erfahrung zeigt, dass gegen Ende die Konzentration nachlässt und die Stimmung steigt. Selbstverständlich ist das bei der Konzeption der philosophischen Teile berücksichtigt. Für ermunternde Tänzerinnen und Tänzer zum Abschluss kann ich nicht sorgen. Aber im letzten Teil präsentiere ich lebensgeisterweckende Höhepunkte kultur- und geistesgeschichtlicher Überlegungen zu Wein, Weib, Geist und Gesang.

 
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